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Der plötzliche Herztod

Ursachen und Risiken

Ursachen für den plötzlichen Herztod sind unter Anderem bereits bestehenden Erkrankungen des Herzens, wie z.B. die koronare Herzkrankheit (KHK) mit Durchblutungsstörungen der Herzmuskulatur, also Herzmuskelerkrankungen, Entzündungen des Herzmuskels, Herz- oder Herzklappenfehler oder ein plötzlich auftretender Herzinfarkt. In besonderen Fällen kann auch ein Stromunfall, z.B. bei Arbeiten mit elektrischen Anlagen, Ursache für den plötzlichen Herztod sein.

Am häufigsten bilden jedoch Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern mit 70 % die Hauptursachen für den plötzlichen Herztod.

Auch besonders gefährdet sind Menschen, die
■    rauchen
■    übergewichtig sind
■    Diabetes haben
■    unter starker körperlicher Belastung stehen
■    in der Familie ähnliche Krankheitsbilder haben
■    sich im höheren Lebensalter befinden (50+)

Der plötzliche Herztod

In Deutschland sterben pro Jahr 150.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Diese Zahl ist mittlerweile 12-fach höher, als Menschen durch Verkehrsunfälle sterben! Damit ist der plötzliche Herztod die Todesursache Nr. 1 außerhalb von Kliniken.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet den plötzlichen Herztod als Tod, der innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Schädigung oder Beginn einer Erkrankung eintritt. Oftmals verursachen Herzrhythmusstörungen einen plötzlichen Herztod. Eine Herzrhythmusstörung wird als unregelmäßige und vom Normalen abweichende Abfolge des Herzschlags definiert. Betroffene nehmen diese oft als Herzstolpern oder –rasen wahr. Auch Schwindel, Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle und Brustenge können in dieser Phase auftreten.

Der Defibrillator

Der plötzliche Herztod ist ein medizinischer Notfall, bei dem sofort gehandelt werden muss. Beim Kammerflimmern entstehen überall im Herzen unkoordinierte Anweisungen für die Herzmuskelzellen, sich zusammenzuziehen.

Somit ist kein geregeltes Zusammenspiel der Herzmuskelzellen und damit auch keine Pumpleistung des Herzens mehr möglich. Das lässt kein geregeltes Zusammenspiel der Muskelzellen und somit keine Pumpleistung des Herzens zu. Der Mensch atmet nicht mehr und hat keinen Puls, klinisch ist er bereits tot. Da das Herz mechanisch still steht, kann nun kein Blut mehr transportiert werden.

Nach 3 Minuten ist der Sauerstoff im Gehirn verbraucht, wodurch mit jeder weiteren Minute ohne Sauerstoffversorgung Millionen an Gehirnzellen ab sterben. Auch die Herzmuskelzellen werden nicht mehr mit Sauerstoff versorgt, weshalb schon nach wenigen Minuten Kammerflimmern der totale Herzstillstand eintreten kann.

Mit jeder Minute sinkt die Überlebenschance um 10 Prozent.

Deshalb sind die ersten fünf Minuten entscheidend. Eine sofortige Reanimation, d.h. eine Herz-Lungen-Wiederbelebung und eine frühzeitige Defibrillation sind nötig. Ehe der Rettungsdienst jedoch eintrifft, vergehen in der Regel immer 10 Minuten.

Aus diesem Grund wurden die “automatisierten externen Defibrillatoren“ (AED) entwickelt.Durch die leichte Bedienung dieser Systeme können selbst Laien sofort Hilfe leisten, denn nach dem Einschalten sind diese selbsterklärend. AEDs geben entweder per Sprachausgabe oder auf dem Monitor Anweisungen. AEDs gehören mittlerweile zum Standard der Ersten-Hilfe-Aus-bildung und sind daher auch in vielen Betrieben und öffentlichen Einrichtungen zu finden. Achten Sie bewusst auf solche Systeme und scheuen Sie zu keiner Zeit eine Anwendung am Patienten.
Sie retten damit Menschenleben!

Durch Klebeelektroden, die am Patienten angebracht werden, schreibt der AED ein EKG, wertet dieses aus und prüft damit, ob ein Elektroschock nötig ist, um alle Erregungen im Herzen zu unterbrechen und diesem so die Chance zu geben, einen geordneten Herzschlag zu beginnen.

Lassen Sie sich heute noch von uns beraten! Ihr medbuy Team

 

Flyer "Der plötzliche Herztod"

Datengröße: 1,26 MB

  • Aufklärung
  • Ursachen und Risiken
  • Überlebenschancen
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